Direkt zum Inhalt

Meeresbiologie: Künstliche Befruchtung bei Schwertwalen

Meeresbiologen in den USA haben zum ersten Mal bei Walen eine künstliche Befruchtung mit Erfolg durchgeführt. Dazu hatten die Wissenschaftler um Todd Robeck im Sea-World-Park im texanischen San Antonio Spermien eines männlichen Schwertwals (Orcinus orca) gesammelt und drei Tage gelagert, wobei sie einen Teil der Samenspende einfroren.

Von insgesamt acht Versuchen der künstlichen Befruchtung bei fünf Weibchen verliefen drei erfolgreich; ein Weibchen wurde sogar mit dem eingefrorenen Sperma trächtig. Schließlich erblickten ein männliches und ein weibliches Kalb das Licht der Welt, das dritte Weibchen mit einem männlichen Fötus starb aus unbekannten Gründen.

Lesermeinung

Wenn Sie inhaltliche Anmerkungen zu diesem Artikel haben, können Sie die Redaktion per E-Mail informieren. Wir lesen Ihre Zuschrift, bitten jedoch um Verständnis, dass wir nicht jede beantworten können.

  • Quellen
Biology of Reproduction 10.1095/biolreprod.104.027961 (2004)

Partnerinhalte