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News: Landegerät der Rosetta-Mission wohlauf

Philae, das Landegerät der Rosetta-Mission, funktioniert tadellos, wie die Inbetriebnahme sowie eine anschließende Testphase in den letzten Tagen ergeben hat. Das teilte heute das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt mit, das für den Bau und die Steuerung des Landers zuständig ist. Zwar beginnt die heiße Phase, die Landung auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko, erst in zehneinhalb Jahren, aber das Lander-Kontrollteam des DLR in Köln-Porz wollte sicherstellen, dass das Landegerät den weiten und langen Flug durch das Weltall sicher übersteht und eventuelle Fehlfunktionen frühzeitig entdeckt und behoben werden können.

Die erste Phase der Inbetriebnahme von Philae begann zehn Tage nach dem Start der Mission am Abend des 12. März und dauerte bis zum Morgen des 17. März. In den fünf Nächten stand eine detaillierte Überprüfung der lebenswichtigen Systeme des Landers auf dem Programm – darunter unter anderem: Bordcomputer, Stromversorgung, Telekommunikationssystem, Drallrad, Kaltgassystem und Landebein. Schon während der Durchführung der 21 verschiedenen Prozeduren, von denen einige mehrfach durchlaufen wurden, habe sich gezeigt, dass der Lander voll funktionsfähig ist. Dieser Eindruck habe sich sich bestätigt, nachdem das DLR-Lander-Kontrollteam die Resultate am 23. März im Detail überprüft hatte.

Weitere Blöcke für die Inbetriebnahme sind für April und Mai geplant, wobei dann das Austesten der zehn wissenschaftlichen Instrumente des Landers im Vordergrund stehen wird.

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