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Artenschutz: Lebenszeichen von Asiens Geparden

Lebenszeichen vom asiatischen Gepard
Eine automatische Kamera hat erstmals seit langer Zeit wieder ein direktes Lebenszeichen der vom Aussterben bedrohten asiatischen Population des Gepards (Acinonyx jubatus) registriert: Die Bilder zeigen eine Mutter mit ihrem vierköpfigen Nachwuchs.

Asiatische Gepardenfamilie | Seltenes Familienfoto: Eine Gepardenmutter mit vier Jungen, aufgenommen von einer automatischen Kamera im Iran.
Damit wurden nach langer Zeit Bemühungen der amerikanischen Wildlife Conservation Society und des iranischen Umweltministeriums belohnt, die in fünf abgelegenen Regionen Irans nach Lebenszeichen der Art suchten. Ihr Überleben dort ist stark in Frage gestellt, da ihre natürliche Beute wie Dorkas- (Gazella dorcas) und Kropfgazellen (Gazella subgutturosa) gewildert werden. Auch illegale Jagd auf die Raubkatzen ist nicht gänzlich ausgeschlossen. Wie die Fotofallen allerdings ebenso zeigen, erholen sich die Bestände der Beutetiere ebenfalls wieder.

Mit geschätzten sechzig Individuen, die sich zudem über mehrere isolierte Vorkommen verteilen, schwebt der Gepard immer in höchster Gefahr auszusterben. Ob es sich bei dem asiatischen Bestand allerdings um eine eigene Unterart Acinonyx jubatus venaticus handelt, ist nach den letzten genetischen Untersuchungen eher fraglich. Die iranischen Tiere sind jedoch die letzten dieser Spezies in Asien – in weiten Teilen ihres einstigen Verbreitungsgebiets von Arabien bis Indien sind sie bereits gänzlich verschwunden.

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