Direkt zum Inhalt

News: Magnetische Stimulierung gegen Tinnitus

Eine magnetische Stimulierung von Gehirnregionen, die an der Verarbeitung von Lautsignalen beteiligt sind, könnte manchen Tinnitus-Patienten Erleichterung bringen, berichten Christian Gerloff von der Universität Tübingen und seine Kollegen. Die Wissenschaftler hatten 14 Patienten mit chronischem Tinnitus mit magnetischer Stimulation in diesen Regionen behandelt und so die dortige Aktivität gestört. Acht der Betroffenen zeigten daraufhin zumindest vorübergehend eine Besserung der Symptome.

Diese Ergebnisse bestätigen, dass bei manchen Erkrankten die Ursache für die Symptome nicht in den Ohren, sondern im Gehirn zu suchen ist. Weitere Auslöser für das ständige Klingeln oder Pfeifen in den Ohren, das auf keine äußere Geräuschquelle zurückzuführen ist, sind organische Ursachen wie ein Hörsturz, Mittelohrentzündung oder Schalltrauma, aber auch psychologische Faktoren wie Stress.

Lesermeinung

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Leserzuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Leserzuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmer sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Lesermeinungen können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!

  • Quellen
Annals of Neurology 53(1) (2002)

Partnervideos