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News: Max-Planck-Medaille für Quantentheorie der Metalle

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) zeichnet den gebürtigen Schweizer Martin Gutzwiller für seine Beiträge auf dem Gebiet der Quantentheorie der Metalle mit der Max-Planck-Medaille aus. Seit 1929 verleiht die älteste und weltweit größte physikalische Fachgesellschaft diesen Preis für besondere Leistungen in der theoretischen Physik. Preisträger der ersten Stunde waren unter anderem der Namensgeber sowie Albert Einstein.

Der heute 77-jährige Gutzwiller beschäftigte sich schon als Student mit Quantenmechanik. Seine Diplom-Arbeit entstand unter Aufsicht des Quantenpioniers Wolfgang Pauli. Ab 1963 veröffentlichte Gutzwiller wegweisende Arbeiten, insbesondere auf dem Gebiet der Festkörperphysik. So beteiligte er sich maßgeblich an der Entwicklung eines Modells, das es erlaubt, die Wechselwirkung zwischen den Elektronen in Metallen zu beschreiben. Anhand dieser mathematischen Formulierung können insbesondere die elektrischen und magnetischen Eigenschaften so genannter Übergangsmetalle – wie Eisen und Nickel – berechnet werden. Wichtige Beiträge leistete Gutzwiller außerdem zur Theorie des "Quantenchaos".

Mit weiteren Auszeichnungen würdigt die DPG außerdem herausragende Verdienste in der experimentellen Physik sowie die Leistung von Nachwuchsforschern. In diesem Jahr umfasst die Ehrenliste zehn Wissenschaftler und zehn Schüler. Die Preise werden hauptsächlich auf den Frühjahrstagungen der DPG überreicht, die im März 2003 stattfinden.

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