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News: Nanopartikel könnten Solarzellen verbessern

Zwei bis sechs Nanometer große Partikel aus Galliumselenid könnten vielleicht einmal die Effizienz von Solarzellen erhöhen. Das meint David Kelley von der Kansas State University. Der Forscher untersuchte die optischen Eigenschaften dieser Nanopartikel und fand heraus, dass sie die sichtbaren Wellenlängen des Lichts gut absorbieren, nicht jedoch unsichtbares, infrarotes Licht, das als Wärmestrahlung die Effizienz negativ beeinflusst.

Nanopartikel hätten laut Kelley außerdem einen weiteren Vorteil gegenüber voluminösem Material: Jedes kristalline Material besitzt einen kleinen Prozentsatz von Verunreinigungen. Bestünde eine Solarzelle aus einem einzigen Kristall, dann würde sie im Extremfall aufgrund dieser Verunreinigungen nicht funktionieren. Liegt das Material jedoch in vielen kleinen Nanopartikeln vor, so wäre nur ein kleiner Prozentsatz von Partikeln betroffen, die keinen Strom lieferten. Der Rest würde ordnungsgemäß die Lichtenergie in elektrische Energie wandeln.

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  • Quellen
Kansas State University
Nano Letters (im Druck)

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