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News: Östrogen macht Gehirn anfälliger für Stress

Ein hoher Östrogen-Spiegel verstärkt die Reaktion des Gehirns auf Stress, wie Wissenschaftler von der Yale Universität herausfanden.

Die Forscher um Becca Shansky untersuchten die Auswirkungen von unterschiedlich starkem Stress auf das Kurzzeitgedächtnis von männlichen und weiblichen Ratten. Waren die Tiere keinem beziehungsweise sehr starkem Stress ausgesetzt, unterschieden sich die Leistungen von Männchen und Weibchen nicht. Bei gemäßigtem Stress jedoch war das Kurzzeitgedächtnis der Weibchen eingeschränkt, während die Männchen die gleiche Leistung erbrachten wie in stressfreien Situationen. Die Stressempfindlichkeit trat bei den Weibchen jedoch nur während Phasen mit erhöhtem Östrogenspiegel auf.

Diese Ergebnisse könnten erklären, warum Frauen empfänglicher gegenüber Krankheiten wie Depressionen und dem Posttraumatischen Stresssyndrom (PTSD) sind und warum diese erhöhte Empfindlichkeit nur zwischen Pubertät und Menopause zu beobachten ist.

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