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Kinderheilkunde: Passivrauchen schädigt Kinder bereits in geringen Konzentrationen

Schon geringe Konzentrationen von Tabakrauch können die intellektuellen Fähigkeiten von Kindern beeinträchtigen, warnen amerikanische Ärzte. Bei standartisierten Tests zum Leseverständnis sowie zum mathematischen und logischen Denken schnitten Kinder, die regelmäßig Passivrauch ausgesetzt waren, signifikant schlechter ab, als ihre Altersgenossen, die ohne Tabak aufwuchsen.

Die Wissenschaftler um Kimberly Yolton von der Kinderklinik in Cincinnati hatten Daten von über 4000 Kindern ausgewertet, die im Rahmen der Studie NHANES-III (National Health and Nutrition Examination Survey) zur Gesundheit und Ernährung der US-amerikanischen Bevölkerung in den Jahren 1988 bis 1994 gesammelt worden sind. Als Maß für Tabakbelastung wählten sie den Gehalt an Cotinin, das als Oxidationsprodukt des Nikotins im Blut lange nachweisbar bleibt.
05.01.2005

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum - Die Woche, 05.01.2005

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