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Corona-Therapie : Pfizer bescheinigt seinem Corona-Medikament hohe Wirksamkeit

Der Pharmahersteller hat ein Zwischenergebnis klinischer Studien für sein Corona-Medikament vorgestellt: Paxlovid soll Krankenhausaufenthalte und Todesfälle um 89 Prozent senken.
Eine Mitarbeiterin der Pflege in Schutzausrüstung betreut einen Corona-Patienten

Eine neue Coronapille verhindert nach Angaben des Herstellers Pfizer sehr erfolgreich schwere Krankheitsverläufe bei Hochrisikopatienten. Eine Zwischenanalyse von Testergebnissen habe ergeben, dass das Medikament namens Paxlovid das Risiko von Krankenhauseinweisungen und Todesfällen bei Covid-19-Patienten um 89 Prozent senke, teilte Pfizer am Freitag in New York mit. Das gelte bei Behandlungen innerhalb von drei Tagen nach den ersten Covid-19-Symptomen, ähnliche Werte hätten sich bei Behandlungen innerhalb von fünf Tagen ergeben.

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Pfizer sprach von einer überwältigenden Wirksamkeit, die diese Ergebnisse zeigten. Das Unternehmen plane nun, die Daten für eine Notfallzulassung baldmöglichst bei der US-Arzneimittelbehörde FDA einzureichen. Das oral einzunehmende, antivirale Medikament habe im Fall einer Zulassung das Potenzial, »das Leben von Patienten zu retten, den Schweregrad von Covid-19-Infektionen zu verringern und bis zu neun von zehn Krankenhausaufenthalten zu vermeiden«.

Die britische Arzneimittelbehörde MHRA hatte am Donnerstag erstmals eine Tablette zur Behandlung von Covid-19 zugelassen. Das antivirale Mittel Lagevrio – auch bekannt unter dem Namen Molnupiravir – sei sicher und effektiv bei der Verminderung des Risikos von Krankenhauseinweisungen und Todesfällen bei Covid-Patienten mit milden und mittelschweren Verläufen, hieß es in einer Mitteilung der britischen Regierung. Es handele sich um das weltweit erste zugelassene antivirale Mittel zur oralen Einnahme gegen Covid-19.

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte Ende Oktober angekündigt, den Einsatz von Molnupiravir zu prüfen. Auch die US-Behörde FDA hat ein Zulassungsverfahren für das Mittel eingeleitet. Dabei spielt vermutlich eine Rolle, wie wirksam das Mittel ist und welches Nebenwirkungsprofil für das Medikament ermittelt wird. Die EMA prüft zudem sieben weitere mögliche Coronamittel. (dpa/kas)

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