Direkt zum Inhalt

News: Qubit vor Störungen geschützt

Physiker des Massachusetts Institute of Technology konnten zusammen mit Kollegen des Los Alamos National Laboratory und der Columbia University Qubits wirkungsvoll vor äußeren Störungen schützen und so die darin verschlüsselten Informationen über einen vergleichsweise langen Zeitraum hinweg konservieren. Ein Qubit ist das quantenmechanische Pendant zum Bit, der kleinsten Informationseinheit der digitalen Welt. Anders als das Bit kann das Qubit nicht nur einen von zwei möglichen Zuständen einnehmen, sondern auch eine Überlagerung mehrerer Zustände abbilden. Auf diese Weise könnte ein Quantencomputer einmal unzählige Rechenoperationen gleichzeitig durchführen.

Bislang waren Atomkerne, die sich beispielsweise als Qubit nutzen lassen, jedoch sehr anfällig gegenüber äußeren Störungen, so genanntem Rauschen, das die gespeicherte Information zerstören konnte. Evan Forunato und seine Kollegen verwendeten nun zwei Atomkerne, eingebettet und geschützt in einem Molekül als Speicher, den sie mit Kernspinresonanz-Technik auslasen und beschrieben.

Schreiben Sie uns!

Wenn Sie inhaltliche Anmerkungen zu diesem Artikel haben, können Sie die Redaktion per E-Mail informieren. Wir lesen Ihre Zuschrift, bitten jedoch um Verständnis, dass wir nicht jede beantworten können.

  • Quellen
Deutsche Physikalische Gesellschaft
New Journal of Physics 4: 5 (2002)

Partnerinhalte