Direkt zum Inhalt

News: Rauchen und Trinken verzögert Wundheilung

Patienten, die mehr als zehn Zigaretten pro Tag rauchen und regelmäßig größere Mengen Alkohol trinken, leiden viermal häufiger unter Wundheilungsstörungen als abstinente Nichtraucher. Zu diesem Schluss kommt Bertil Bouillon von der Chirurgischen Universitätsklinik Köln-Merheim, der seine Studie auf dem 118. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (1. bis 5. Mai 2001) in München vorstellte. Der Mediziner analysierte die Daten von 187 Patienten mit insgesamt 198 offenen Frakturen. Dabei traten bei 24 Prozent der rauchenden Patienten Wundheilungsstörungen auf. Tranken sie regelmäßig viel Alkohol, verheilten die Wunden bei 33 Prozent schlechter. Bei Patienten, die sowohl Nikotin als auch Alkohol in größeren Mengen zu sich nahmen, erhöhte sich die Rate auf 42 Prozent, während nur 11 Prozent der abstinenten Nichtraucher Probleme mit ihren offenen Wunden hatten.

Schreiben Sie uns!

Wenn Sie inhaltliche Anmerkungen zu diesem Artikel haben, können Sie die Redaktion per E-Mail informieren. Wir lesen Ihre Zuschrift, bitten jedoch um Verständnis, dass wir nicht jede beantworten können.

  • Quellen
Ärzte Zeitung

Partnerinhalte