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Raumfahrt: Lander, Rover, Drohnen: NASA konkretisiert Mondpläne

Die NASA konkretisiert ihre weiteren Mondpläne. Der Chef der US-Behörde, Jared Isaacman, präsentierte am 26. Mai 2026 neue Vehikel, unbemannte Mondlander und weitere Projekte.
Eine Ausstellung von vier Modellen von Raumfahrzeugen auf einem Tisch. Die Modelle umfassen verschiedene Designs von Landefähren und Rovern, die in silbernen und goldenen Farben gehalten sind. Im Hintergrund ist ein Banner mit dem Logo einer Raumfahrtorganisation zu sehen. Die Szene ist in einem gut beleuchteten Raum mit einem dunklen Vorhang im Hintergrund.
Derzeit nur als Modelle präsentierte die NASA am 26. Mai 2026 ihre neuesten Vehikel für den Mond, von denen manche noch in diesem Jahr erprobt werden sollen. Links und rechts sind zwei Mondlander zu sehen, in der Mitte zwei Mondautos, mit denen die künftigen Astronauten das Umfeld ihrer Basis erkunden sollen.

Die US-Raumfahrtbehörde NASA will dauerhaft Menschen auf dem Mond leben lassen und treibt ihre Pläne dafür mit Hochdruck voran. Mit Dutzenden Missionen sollen dafür in den kommenden Jahren Lander, Drohnen und von Menschen steuerbare Rover-Vehikel zum Erdtrabanten gebracht werden, wie NASA-Administrator Jared Isaacman bei einer Pressekonferenz am 26. Mai 2026 in Washington, D.C., zur Zukunft der US-Raumfahrt mitteilte. »Amerika kehrt zum Mond zurück – und dieses Mal, um zu bleiben.« 

Allein in diesem Jahr soll es dafür noch drei unbemannte Missionen zum Mond geben, an der dritten soll auch die europäische Raumfahrtagentur ESA beteiligt sein. Die Lander sollen von der Raumfahrtfirma Blue Origin, die dem Amazon-Gründer Jeff Bezos gehört, gebaut werden, die Drohnen vom Unternehmen Firefly Aerospace und die Rover von den Firmen Astrolab und Lunar Outpost. Etwa ab den frühen 2030er-Jahren soll die Mondstation – die laut NASA Hunderte Quadratmeter groß werden könnte – dann dauerhaft von Menschen bewohnbar sein. 

Isaacman warf Mondpläne komplett um

NASA-Chef Isaacman hatte die Mondpläne der Behörde erst vor wenigen Monaten umgeschmissen und den Plan einer dauerhaften menschlichen Präsenz auf dem Erdtrabanten angekündigt. Hintergrund ist auch der globale Konkurrenzkampf im All. Schon seit Jahren gibt es einen neuen Wettlauf von Raumfahrtnationen zum Mond. Größter Konkurrent der USA ist China mit dem vorgegebenen Ziel, bis zum Jahr 2030 Menschen auf den Mond zu bringen. Auch Russland hat das vor, hat jedoch mit Verzögerungen wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten zu kämpfen.

Im April waren mit der Mission Artemis II der NASA erstmals seit mehr als 50 Jahren wieder Menschen in die Nähe des Mondes vorgestoßen. Die Astronauten Victor Glover, Christina Koch, Reid Wiseman und Jeremy Hansen waren vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida gestartet und dann einmal um den Mond herumgeflogen, bevor sie wieder zur Erde zurückkehrten und im Pazifik nahe San Diego landeten. Bei ihrem Flug entfernten sie sich weiter von der Erde als jemals Menschen zuvor.

  • Quellen
NASA, 26. Mai 2026; https://www.nasa.gov/news-release/nasa-provides-update-on-moon-base-rovers-landers-missions/

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