Direkt zum Inhalt

Nervenkrankheiten: Restless-Leg-Syndrom raubt nicht nur den Schlaf

Das Restless-Leg-Syndrom (RLS) raubt nicht nur den Schlaf, sondern birgt nach einer Studie der Universität von Kentucky vielfache Risiken für die Gesundheit und die Lebensqualität. Danach gibt es eine enge Verbindung zwischen dem nächtlichen Reißen, Ziepen und Zappeln in den Beinen und psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angsterkrankungen. Auch Übergewicht, Nikotinabhängigkeit und sogar Arbeitslosigkeit korrelieren auffallend häufig mit RLS, wie die Forscher nach ihrer jährlich durchgeführten Befragung von diesmal 1506 US-Amerikanern ermittelten.

Die Ursachen für die aufgezeigten Zusammenhänge sind jedoch noch unklar. Möglicherweise beeinflusst RLS die Psyche, rätselt Barbara Phillips, die Leiterin der Studie. Es sei aber ebensogut denkbar, dass die Medikamente gegen die psychischen Beschwerden die ruhelosen Beine verursachen. Auch neigten Patienten mit seelischen Problemen eher zu Verhaltensweisen, die RLS begünstigten, führt sie fort und nennt als Beispiele Rauchen, Übergewicht und wenig Bewegung.

Schreiben Sie uns!

Wenn Sie inhaltliche Anmerkungen zu diesem Artikel haben, können Sie die Redaktion per E-Mail informieren. Wir lesen Ihre Zuschrift, bitten jedoch um Verständnis, dass wir nicht jede beantworten können.

Partnerinhalte