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Rosetta-Mission: Rosetta eröffnet neues Astro-Bilderalbum

Mond
Die Raumsonde Rosetta hat Anfang März auf ihrem Weg zum Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko die Gelegenheit für Nahaufnahmen von Mond und Erde genutzt und dabei ihr Spektrometer für sichtbares und Infrarotlicht (VIRTIS) getestet. Obwohl die Bilder eher der Kalibrierung des Instruments galten, hätten sie auch wissenschaftlich Interessantes zu bieten, erklärt Angioletta Coradini, die leitende Wissenschaftlerin des VIRTIS-Projektes.

Mond im Infrarot | Der Mond im infraroten Wellenlängenbereich: Die Aufnahme entstand am 4. März aus 400 000 Kilometern Entfernung mit einer Auflösung von hundert Kilometern pro Pixel. Rot repräsentiert Maria, blau Hochland auf dem Trabanten.
Am 4. und 5. März schoss VIRTIS aus 400 000 Kilometern Bilder vom Mond, dessen Oberfläche allerdings nur zu maximal einem Drittel beleuchtet war. In den spektroskopischen Daten waren unter anderem deutliche Unterschiede in der mineralischen Ausstattung der Hochebenen und der Maria zu erkennen, beispielsweise in der Häufigkeit der beiden Minerale Pyroxen und Olivin.

Krater und Maria | Bei diesem Bild waren nur 32 Prozent der Mondoberfläche beleuchtet, doch lassen sich trotzdem der Oceanus Procellarum, der Kepler-Krater und das Mare Humorum erkennen.
Am 5. März machte VIRTIS dann einige hoch aufgelöste Aufnahmen von der Erde im sichtbaren und infraroten Licht. Rosetta war zu dem Zeitpunkt 250 000 Kilometer von unserem Planeten entfernt. Eine Auswahl der Aufnahmen finden Sie in der Diashow (links unter Medien).

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