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Kometenmission: Rosetta fotografiert sich selbst

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Die ESA-Kometensonde Rosetta hat sich auf ihrem Flug zum Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko aus ungewöhnlicher Perspektive selbst fotografiert. Die aus dem Schatten der Sonde heraus geschossenen Bilder zeigen die Rückseiten der Solargeneratoren, deren helle Strukturen die intensive Beleuchtung der Vorderseiten erahnen lassen. Auch die durch Streulicht schwach beleuchtete Oberfläche der Sonde hebt sich in ihren Konturen gut erkennbar vom dunklen Hintergrund des Weltalls ab.

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Solarpanel | Die Rückseite eines Solarpanels: Die hellen Konturen lassen die intensive Beleuchtung der Vorderseite erahnen. Auch die Umrisse von Sonnenkollektor und Sonde sind durch Streulicht gut erkennbar.
Die Aufnahmen belegen die Funktionsfähigkeit des Kamerasystems der Landeeinheit Philae und lassen eindrucksvolle Fotos von der Oberfläche des Kometen erwarten, der in gut zehn Jahren erreicht sein soll. Neben dem Kamerasystem haben die Kontrollen der letzten Woche gezeigt, dass auch alle anderen Systeme der Landeeinheit voll funktionsfähig sind. Im August 2014 soll die Sonde der Europäischen Weltraumorganisation ESA in die Umlaufbahn um 67P/Tschurjumow-Gerasimenko einschwenken. Der Lander Philae, der am Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) konstruiert wurde und auch von dort gesteuert wird, soll drei Monate später zur ersten Landung auf einem Kometen ansetzen.
27.05.2004

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum - Die Woche, 27.05.2004

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