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News: Schädigen Zink-Ergänzungsmittel Ungeborene?

Zusätzliche Zink-Präparate, die bei schwangeren Frauen in den Entwicklungsländern Ernährungsmängel ausgleichen sollen, beeinträchtigen womöglich die geistige Entwicklung der Kinder im Mutterleib. So schnitten laut Forschern des Center for International Child Health Kinder, deren Mütter derartige Präparate geschluckt hatten, bei geistigen und psychomotorischen Tests schlechter ab als Kinder, deren Mütter nur Placebos bekamen.

Die Forscher wissen allerdings noch nicht, wie Zink die Entwicklung beeinträchtigt. Es wäre möglich, dass ein erhöhter Zinkgehalt Mangelerscheinungen bei anderen Spurenelementen hervorruft oder sich das Element direkt auf die Gehirnentwicklung auswirkt.

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  • Quellen
Reuters
Lancet 360(9329): 290–294 (2002)

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