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News: Schlafstörungen senken bei Männern die Lust

Häufige Atemstillstände während des Schlafes wirken sich laut einer Studie negativ auf die Libido von Männern aus. Der Untersuchung des Technion-Israel Institute of Technology in Haifa zufolge ist dafür ein bei unter Schlaf-Apnoe leidenden Männern erniedrigter Testosteron-Spiegel verantwortlich.

Für die Untersuchung wurden den männlichen Probanden per Katheter in regelmäßigen Abständen Blut entnommen. Zusätzlich wurde ihr Schlaf überwacht, um das abnorme Atmungsmuster der Apnoe-Patienten zu kontrollieren. Dabei stellten die Forscher fest, dass bei fast der Hälfte der betroffenen Männern der Testosteron-Spiegel in der Nacht im Vergleich zur Kontrollgruppe erheblich absank. Die Wissenschaftler hoffen, durch Korrektur der Atemstörung die Hormonproduktion bei den entsprechenden Patienten stimulieren und somit die sexuelle Lust steigern zu können.

Die nächtlichen Atemstillstände betreffen etwa vier bis neun Prozent aller männlichen Erwachsenen und führen zu einer fragmentierten Schlafphase sowie starker Müdigkeit am nächsten Tag.

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  • Quellen
American Society for Technion – Israel Institute of Technology

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