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Chronobiologie: Schlüsselgen für innere Uhr identifiziert

Forscher der schweizerischen Universität Frribourg und der Pasteur-Universität haben eine genetische Schlüsselkomponente zur Einstellung der inneren Uhren des Körpers identifiziert.

Das Team beschäftigte sich nicht mit der zentralen Uhr des Körpers im suprachiasmatischen Kern (SCN) des Gehirns, sondern mit einer jener außerhalb des zentralen Nervensystems arbeitenden, peripheren Uhren. Diese werden nicht vom SCN gestellt, sondern durch den Rhythmus der Mahlzeiten. Bei Versuchen mit Mäusen konnte das Team um Urs Albrecht diesen Mechanismus jetzt näher ergründen.

Sie erkannten, dass eine einfache Mutation auf dem Gen Period 2 die Uhr auszuschaltet und es den Tieren unmöglich macht, Nahrungsrhythmen zu erkennen oder sich darauf körperlich oder verhaltensmäßig einzustellen. Interessanterweise tangierte diese Mutation nicht die Synchronisation der Organe, die bei geregelten Mahlzeiten ebenfalls erfolgt.
25.10.2006

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum - Die Woche, 25.10.2006

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