Direkt zum Inhalt

News: Seeanemonen-Gift verzögert Multiple Sklerose

Das Gift einer karibischen Seeanemone kann das Fortschreiten von Multipler Sklerose verzögern. Christine Beeton und Heike Wulff von der University of California in Irvine und ihre Kollegen entdeckten, dass das Protein ShK aus der Seeanemone Stichodactyla helianthus Ionenkanäle in bestimmten weißen Blutkörperchen, den T-Zellen, blockiert. Die Wissenschaftler hatten mit diesen Zellen bei Ratten die experimentelle Form EAE der Krankheit ausgelöst. Das Gift aus dem Meeresorganismus verhinderte den Angriff der T-Zellen auf Zellen des Nervensystems. In Deutschland sind 120 000 bis 150 000 Menschen von der Autoimmunerkrankung betroffen.

Lesermeinung

Wenn Sie inhaltliche Anmerkungen zu diesem Artikel haben, können Sie die Redaktion per E-Mail informieren. Wir lesen Ihre Zuschrift, bitten jedoch um Verständnis, dass wir nicht jede beantworten können.

  • Quellen
University of California, Irvine
Proceedings of the National Academy of Sciences 98(24) (2001)

Partnerinhalte