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Allergien: Selbsthypnose gegen Heuschnupfen

Selbsthypnose kann bei Allergien die wahrgenommenen Symptome und das Anschwellen der Nasenschleimhäute um ein Drittel vermindern. Dies ergab eine Studie des Universitätsspitals Basel an 40 Heuschnupfenpatienten.

Dazu lernten die Patienten, sich in einen tranceähnlichen Zustand zu versetzen und anschließend an eine pollenarme Umgebung, beispielsweise eine Skipiste, zu denken. Um die Wirkung zu optimieren, sollten sie sich möglichst viele zu dem Bild passende Sinneseindrücke wie Kälte, das Knirschen des Schnees oder einzelne Schneekristalle vorstellen. Bereits nach fünf Minuten zeigte sich bei den Patienten eine Verbesserung der Symptome.

Um herauszufinden, welche Mechanismen die Linderung bewirken, oder ob es sich um einen Placeboeffekt handelt, sind umfassendere Studien nötig.

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