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Crowdsourcing: Smartphones sollen freie Parkplätze erspüren

Wo ruckeln Autos über den Parkplatz und wo schlüpfen sie in die Lücke? Der Bewegungssensor im Smartphone soll jetzt Autofahrern bei einem leidigen Problem helfen.
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Mit Hilfe des Bewegungssensors und dem GPS-Empfänger im Smartphone wollen Forscher künftig herausfinden, welche Parkplätze wie stark belegt sind. Benutzer einer entsprechenden App liefern die Daten ans System und erhalten dafür im Gegenzug Tipps beim Autoabstellen.

So jedenfalls stellen sich Geoffrey Challen von der State University in Buffalo und seine Kollegen den Einsatz einer Software vor, die sie, wie "Technology Review" berichtet, über anderthalb Monate hinweg testeten. Die Ergebnisse der Überprüfung stellten sie nun auf der Konferenz UbiComp zum Thema "Ubiquitous Computing" in Seattle vor.

Das Prinzip besteht darin, möglichst viele Smartphones als Sensoren einzusetzen. An den Daten des Bewegungssensors können die Forscher ablesen, ob ein Benutzer, der sich auf einem Parkplatz befindet, beispielsweise nach einer freien Lücke sucht oder ob er zu Fuß den Platz verlässt. Aus vielen derartigen Informationen geben sie dann eine Schätzung ab, wie stark belegt der Platz ist. In 19 von 20 Fällen hätten sie die Zahl der freien Plätze korrekt bestimmt, heißt es in dem Beitrag.

Von entscheidendem Vorteil sei, dass der Benutzer keinerlei Eingaben machen müsse, so die Wissenschaftler. Das Verfahren laufe vollständig autonom im Hintergrund. Allerdings tauge es erst dann etwas, wenn viele Autofahrer teilnehmen und Daten liefern. Challen und Kollegen schlagen deswegen vor, das System in verbreitetere Navigationsapps zu integrieren.

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