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Bemannte Raumfahrt: Spaceshuttle Atlantis: Erster Raumspaziergang beendet

Raumausstieg auf der Internationalen Raumstation
Der Spaceshuttle Atlantis startete am 14. Mai 2010 erfolgreich. Fast zwei Tage verbrachte die Raumfähre im Orbit, bis sie schließlich am Sonntag, dem 16. Mai, um 16:28 Uhr MESZ an der Internationalen Raumstation ISS andockte. Heute ist der fünfte Tag der zwölftägigen Mission.

Am Montag, dem 17. Mai, hielten sich zwei Astronauten – Garrett Reisman and Stephen Bowen – siebeneinhalb Stunden außerhalb der Fähre auf. Während dieser Zeit bauten sie eine neue Antenne für die Kommunikation mit der Erde ein sowie ein Ersatzteillager für den Roboterarm "Dextre". Der Einsatz im All dauerte von 14:00 bis 21:19 Uhr MESZ – fast eine Stunde länger als geplant. Die Arbeiten wurden durch einen Stromausfall und ein eingeklemmtes Kabel verzögert.

In den nächsten Tagen werden die Astronauten das russische Labormodul MRM-1 (Mini-Research Module 1) einbauen. Inklusive seiner Nutzlast – zum Beispiel Nahrung und Kleidung – hat es eine Masse von acht Tonnen. In dem Modul sollen Forscher verschiedene biologische und physikalische Experimente durchführen. Außerdem bietet das Modul eine vierte Andockmöglichkeit für russische Raumkapseln. Da das amerikanische Shuttleprogramm dieses Jahr ausläuft, werden in Zukunft hauptsächlich russische Raumkapseln wie "Soyus" und "Progress" den Personen- und Frachttransport für die ISS übernehmen.

Atlantis ist schon zum zweiunddreißigsten Mal im All. Zum Beispiel brachte sie im Mai 2009 die Reparaturcrew zum Weltraumteleskop Hubble. Nun dockte sie zum elften Mal an der ISS an.

Manuela Kuhar

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