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Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Sport und Nahrungsergänzungen reduzieren Arteriosklerosegefahr

Das Risiko einer Arteriosklerose reduziert sich bei Mäusen mit hohem Cholesterinspiegel besonders deutlich durch regelmäßige Bewegung, kombiniert mit der Einnahme von Vitamin C und E sowie der Aminosäure L-Arginin als Nahrungsergänzung, berichten Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles.

Die Ursache des positiven Effektes sehen die Wissenschaftler in einer erhöhten Konzentration des Herz und Kreislauf schützenden Moleküls Stickstoffmonoxid (NO) im Körper der Tiere. Dieses werde bei regelmäßigem gemäßigten Training vermehrt aus der zusätzlich eingenommenen Aminosäure Arginin produziert. Aufgrund der zugleich höheren Blut-Konzentrationen der ebenfalls antioxidierenden Vitamine C und E bleibe NO zudem länger wirksam, erklärt der Studienleiter Louis Ignarro, der für die Aufklärung von Wirkmechanismen des NO im Jahr 1998 den Nobelpreis erhalten hatte.

Auch die Einnahme der Nahrungsergänzungen allein sowie regelmäßiges Training reduzierte arteriosklerotische Gefäßschädigungen in Versuchstieren bereits um 35 beziehungsweise 40 Prozent. Kombiniert verstärkten sich die Effekte allerdings gegenseitig deutlich. Ähnlich positive Auswirkungen seien auch bei Menschen wahrscheinlich, vermutet Ignarro.

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