Direkt zum Inhalt

News: Stress führt bei Frauen zu Multiple-Sklerose-Schüben

Krankheitsschübe von Multipler Sklerose werden bei Frauen durch Stress gefördert. Mehr als 85 Prozent der Anfälle gehen auf wenigstens ein belastendes Ereignis in den letzten sechs Wochen zurück. Das fand Kurt Ackerman von der University of Pittsburgh heraus.

Ackerman beobachtete ein Jahr lang 23 Frauen mit der Autoimmunkrankheit. Alle vier Wochen befragte er sie über die Art und den Zeitpunkt von erlebten Ereignissen und verglich dies mit dem Auftreten von Krankheitssymptomen.

Abhilfe für die Betroffen bieten nach Ansicht von Ackerman Techniken, um Stress zu vermeiden, und eine frühzeitige Reaktion auf Angst- und Depressionssymptome. Multiple Sklerose tritt bei Frauen fast doppelt so häufig auf wie bei Männern.

Schreiben Sie uns!

Wenn Sie inhaltliche Anmerkungen zu diesem Artikel haben, können Sie die Redaktion per E-Mail informieren. Wir lesen Ihre Zuschrift, bitten jedoch um Verständnis, dass wir nicht jede beantworten können.

  • Quellen
Psychosomatic Medicine 65 (2002)

Partnerinhalte