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Szenenews: Wiedereröffnung der Fraunhofer-Glashütte

Ab 18. September 2026 öffnet die historische Glashütte im bayerischen Benediktbeuern erneut ihre Pforten.
Ein altes, hölzernes Gebäude mit der Aufschrift „Histor. v. Fraunhofer Glashütte“ auf der Fassade. Links steht ein Baum, und im Hintergrund sind die Zwiebeltürme einer Kirche zu sehen. Der Himmel ist bewölkt, und das Gebäude steht auf einer grünen Wiese.
Joseph Fraunhofer gelangen in der Glashütte im bayerischen Benediktbeuern wegweisende Erfindungen und Entwicklungen. Interessierte sind eingeladen, sich in einer modernen Ausstellung von Leben und Werk des Pioniers ein Bild zu machen.

Am 18. September 2026 öffnet die historische Glashütte in Benediktbeuern wieder ihre Türen. Nach ihrer teilweisen Zerstörung durch ein Unwetter im Jahr 2023 wird sie zu einem Ort, an dem Geschichte und Spitzenforschung zusammentreffen. Hier entdeckte Joseph von Fraunhofer 1814 mit seinen selbst entwickelten Refraktoren die nach ihm benannten Linien im Sonnenspektrum – ein Meilenstein der Astronomie und Grundstein für viele moderne Innovationen. Die von der Fraunhofer-Gesellschaft initiierte interaktive Ausstellung erzählt vom Leben und Wirken des Forschers und Unternehmers. Sein KI-Avatar begrüßt die Besuchenden und führt multimedial in den Prozess der Glasherstellung ein. Weitere Stationen beleuchten seine astronomischen Erkenntnisse sowie historische Linsen, Prismen und Fernrohre aus seiner Werkstatt. Drei Exponate aus der heutigen Forschung der Fraunhofer-Institute schlagen die Brücke in die Gegenwart: Ein energieeffizientes Solarmodul macht Photovoltaik mit brillanten Farben und Mustern zur Kunst. Der Beton der Zukunft aus alternativen, spektrometrisch analysierten Rohstoffen ebnet den Weg für nachhaltiges Bauen. Und hochbrechende optische Gläser zeigen, wie Forschende Fraunhofers Streben nach immer besseren Optiken bis heute fortführen.

Weitere Informationen: https://www.fraunhofer.de/gedenkjahr

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