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Ernährung: Trans-Fettsäuren erhöhen bei Frauen das Herzinfarktrisiko

Die in Rindertalg oder teilgehärteten Fetten wie Margarine oder Fritierfetten enthaltenen Trans-Fettsäuren steigern die Gefahr für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Diesen schon lange gehegten Verdacht bestätigten nun Wissenschaftler um Frank Hu von der Harvard-Universität anhand von Blutuntersuchungen an über 30 000 Menschen.

Die Forscher bestimmten den Transfett-Gehalt in Roten Blutkörperchen und stellten fest, dass Frauen mit Werten im oberen Viertel der Messwert-Bandbreite das dreifache Risiko für Herzinfarkte und andere koronare Erkrankungen trugen wie Probandinnen am unteren Ende.

Trans-Fettsäuren wirken gleich doppelt negativ: Sie erhöhen nicht nur im Körper das schädliche LDL-Cholesterin, sondern senken auch noch das schützende HDL-Cholesterin. Da der menschliche Körper diese ungesättigten Fettsäuren nicht selbst herstellen kann, liefern Blutproben einen sicheren Hinweis auf die tatsächliche Aufnahme durch die Nahrung, so die Wissenschaftler. Bisherige Studien hatten sich stärker auf Befragungen zu den Ernährungsgewohnheiten, nicht auf konkrete Messwerte verlassen. (bf)

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