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News: Unterernährung bei Schwangeren erhöht das Risiko von Schizophrenie

Eine Studie des Neurowissenschaftlers David StClair von der Universität Aberdeen mit Kollegen von der Schanghai Jiao Tong Universität belegt, dass Menschen, deren Mutter während der Schwangerschaft Hunger litt, doppelt so oft an Schizophrenie erkranken wie andere.

Die Wissenschaftler analysierten die Krankenakten von Personen, die 1960 und 1961 während einer Hungersnot in der chinesischen Region Wuhu auf die Welt gekommen waren. Dabei stellte sich heraus, dass unter diesen zwei Mal so viele eine Schizophrenie entwickelt hatten wie üblich.

Die Ergebnisse untermauern ältere Befunde, die auf eine erhöhte Rate von Schizophrenie bei Personen hinweisen, die während oder kurz nach dem Hungerwinter 1944/45 in den Niederlanden geboren worden waren. Die Studie war jedoch aufgrund der geringen Stichprobengröße häufig angezweifelt worden.
04.08.2005

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum - Die Woche, 04.08.2005

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