Direkt zum Inhalt

News: Ursprung des Lebens

Ich bin ja immer offen für neue Ideen über den Ursprung des Lebens – besonders wenn sie ein bisschen schräg sind. In Langmuir ist gerade ein nettes kleines Paper erschienen, das sich mit den Parallelen zwischen Eis-Stalaktiten und Chemischen Gärten befasst. Und eine dieser Gemeinsamkeiten ist, dass das Wachstum beider Phänomene durch osmotischen Druck angetrieben wird, weil die Wände für Wasser und Salze selektiv durchlässig sind. Und genau das ist auch eine zentrale Eigenschaft biologischer Membranen. Und so verdächtigen die beteiligten Forscher die Eis-Stalaktiten nicht nur, bei der Entstehung des Lebens auf der Erde beteiligt zu sein, sondern auch auf den Eismonden des äußeren Sonnensystems dem Leben auf die Sprünge geholfen zu haben. Ich sag mal: Tendenziell unwahrscheinlich. Aber ne nette Idee.

Lesermeinung

Wenn Sie inhaltliche Anmerkungen zu diesem Artikel haben, können Sie die Redaktion per E-Mail informieren. Wir lesen Ihre Zuschrift, bitten jedoch um Verständnis, dass wir nicht jede beantworten können.

Partnerinhalte