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Altern: Verknüpfung zwischen innerer Uhr und dem Altern entdeckt

Mäuse, denen ein genetisches Herzstück der inneren Uhr fehlte, zeigten deutliche Anzeichen vorzeitiger körperlichen Alterungsprozesse. Ohne das Gen BMAL1 verloren sie schon im Alter von vier bis sieben Monaten an Gewicht und Organvolumen, Fell und Haut wurden dünner, ihr Sehvermögen verschlechterte sich, und sie starben auch früher als normale Mäuse.

Nach Ansicht von Marina Antoch und ihrem Team am Lerner Research Institute hängt dieser Effekt mit der bereits bekannten Eigenschaft von BMAL1 als Schutzfaktor gegen genotoxischen Stress zusammen. In manchen Organen der Tiere, in denen das Gen ausgeschaltet war, ist der Studie zufolge ein ungewöhnlicher Anstieg freier Radikale zu verzeichnen. Damit könnte oxidativer Stress den vorzeitigen Alterungsprozess verursachen, vermuten die Forscher jetzt.
18.07.2006

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum - Die Woche, 18.07.2006

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