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Elementarteilchenphysik: Wieder keine Spur vom Pentaquark

Pentaquark
Experimentatoren am Thomas-Jefferson- National-Beschleuniger konnten trotz Präzisionsmessungen keinerlei Hinweise auf ein so genanntes Pentaquark entdecken. Physiker an vielen Forschungszentren weltweit – darunter auch an der Thomas Jefferson National Accelerator Facility – wollten dieses Teilchen mit dem Namen Theta-plus erst kürzlich gefunden haben. Doch der Nachweis könne bei Analysen mit hoher Genauigkeit nicht reproduziert werden, erklärte dagegen nun Volker Burkert vom Jefferson Lab.

Mit der neuen, sehr genauen Messung ging das ursprünglich für Aufsehen erregende Ereignis jetzt einfach im Rauschen unter. Die aus fünf Quarks bestehende Kombination scheint es nicht zu geben. Die frühere Entdeckungen sei voraussichtlich auf eine Kombination aus statistischen Fluktuationen und unterschätzter Hintergrundstrahlung zurückzuführen, meint Burkert.

Damit scheinen sich die Hoffnungen auf das Finden neuartiger Teilchen, die eventuell Rückschlüsse auf eine Physik jenseits des Standardmodells zulassen, vorerst in Rauch aufzulösen. Erste Zweifel kamen bereits im April dieses Jahres auf, als eine Arbeitsgruppe um die Italienerin Raffaella De Vita vom National Institute of Nuclear Physics in Genua ebenfalls an der Thomas Jefferson National Accelerator Facility vergeblich nach dem Pentaquark Ausschau hielt.

Quarks sind – zusammen mit den Leptonen – die elementaren Bausteine der Materie. Im Gegensatz zu den Leptonen kommen sie nach heutigen Erkenntnissen offenbar ausschließlich in Zweier- oder wie beim Proton und Neutron in Dreierkombinationen vor.

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