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SdW_08_10_ges (pdf)

Spektrum der Wissenschaft: Oktober 2008

Lange wurde sie unterschätzt: die weiße Substanz unterhalb der Hirnrinde. Doch die von Myelinscheiden umhüllten Nervenfasern sind unerwartet wichtig: Einerseits helfen sie beim Lernen – in manchen Gehirnregionen entsteht Myelin allerdings erst im dritten Lebensjahrzehnt –, andererseits können Fehlfunktionen dieses Gewebes auch Schizophrenie oder Autismus und selbst Phänomene wie krankhaftes Lügen mitbedingen.