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Spektrum Kompakt5/2018 Arm und Reich - Die wachsende Kluft sozialer Ungleichheit

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Inhalte dieser Ausgabe

Ungleichheit : Gespaltene Gesellschaft

Soziale Spannungen, verschärft durch Zuzug, Flucht und Migration, gefährden den Zusammenhalt der Zivilgesellschaft.

Industrialisierung : Moloch Stadt

In der Hoffnung auf ein besseres Leben strömten im 19. Jahrhundert Menschen in die Stadt. Es entstanden zwei neue Gesellschaftsschichten: das Proletariat und das Kleinbürgertum.

Jungsteinzeit : Soziale Ungleichheit - bereits im Neolithikum

Mein Feld, mein Essen, mein Beil: Anfänge sozialer Unterschiede lassen sich bis ins frühe mitteleuropäische Neolithikum vor mehr als 7000 Jahren zurückverfolgen.

Frühgeschichte : Machten Rinderzüchter und Pferdehalter die Welt ungerecht?

Seit dem Ende der Jungsteinzeit wird der Reichtum der Welt immer ungleicher verteilt - außer in Nordamerika. Schuld sollen Pferd, Schwein und Ochse sein.

Urbanisierung : Die Architekten der Megastädte

Der Motor der Megacitys ist die Armut. Städteplaner versuchen dem Superurbanismus soziale Formen zu geben. Ihre Mittel: Seilbahnen, Low-Tech und halbe Häuser.

Hilfsprogramme : Weniger Armut dank besserer Daten

Geld und gute Absichten reichen nicht aus, um Mittellosigkeit wirksam zu bekämpfen.

Politik : Ungleichheit macht Demokratie unbeliebt

Wirtschaftliche Faktoren beeinflussen, ob Wahlverlierer das Ergebnis akzeptieren: Je ungleicher die Gesellschaft, desto geringer ist die Zufriedenheit mit der Demokratie.

Zuckerbergs Milliarden-Spende : Meinung: Reichtum heilt Armut nicht

Der Plan von Mark Zuckerberg und Priscilla Chan, bis zum Ende des Jahrhunderts alle Krankheiten unter Kontrolle zu bringen, wird an sich selbst scheitern, kommentiert Lars Fischer.

Gemeinschaftssinn : Gefühlter Reichtum macht Reiche weniger großzügig

Je ungleicher Reichtum verteilt ist, desto unglücklicher sind die Menschen. Das gilt auch für die Gewinner der ungerechten Verteilung - aber wollen sie daran etwas ändern?

Hirnforschung : Die neuronalen Spuren der Armut

Steckt eine Familie in Geldnot, kann das die Hirnentwicklung der Kleinsten empfindlich beeinträchtigen.

Kindesentwicklung : Amygdala in Not

Armut in der Kindheit erschwert die Emotionsregulation bei Erwachsenen. Sichtbar wird dies in der ungehemmten Aktivität des Gefühlszentrums im Gehirn, der Amygdala.

Blick in die Zukunft : Reiche Welt - arme Welt

Die Bevölkerung in den wohlhabenden Industrienationen stagniert und altert, während in den Entwicklungsländern immer mehr Jugendliche nach Bildung und Arbeit verlangen.
Erschienen am: 05.02.2018

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