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Spektrum Geschichte6/2023 Zwangsgermanisierung

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Spektrum Geschichte6/2023 Zwangsgermanisierung

Inhalte dieser Ausgabe

Türkei : Archäologen graben eine unbekannte Sprache aus

Als indoeuropäische Sprache ist sie sogar entfernt mit dem Deutschen verwandt. Aufgezeichnet haben sie vor rund 3000 Jahren die Hethiter auf einer Keilschrifttafel.

Spanien : Malereien blieben zehntausende Jahre in Höhle verborgen

Im Osten Spaniens sind Archäologen auf zahlreiche Tierdarstellungen aus der Altsteinzeit gestoßen. In der Cova Dones kam vor 24 000 Jahren eine ganz besondere Technik zum Einsatz.

Frühes Neolithikum : Kultfiguren der Jäger und Sammler entdeckt

An Fundplätzen der frühen Jungsteinzeit haben Archäologen teils kolossale Figuren entdeckt: einen Keiler in Göbekli Tepe und einen Mann mit Phallus in der Hand in Karahan Tepe.

Sambia : Die älteste Holzstruktur der Welt ist 467 000 Jahre alt

Ein Holz mit Kerbe und ein passender Balken dazu: Ein Fund im Süden Afrikas zeugt davon, wie bereits archaische Vorfahren des modernen Menschen technisches Geschick entwickelten.

Zwangsgermanisierung : Die Kinder, denen die Nazis die Identität raubten

Zehntausende Kinder verschleppten die Nationalsozialisten aus besetzten Gebieten, um sie als Deutsche aufwachsen zu lassen. Viele haben nie von ihrer wahren Herkunft erfahren.

Erziehung : Hitlers Pädagogen

Das NS-Regime forderte Mütter dazu auf, die Bedürfnisse ihrer Kleinkinder gezielt zu ignorieren. Die Folgen dieser Erziehung wirken bis heute nach, sagen Bindungsforscher.

Glanzstück : Die Liebe der Frauen, monströs!

Auch die alten Griechen lachten gern. Sollte ein Bild lustig sein, gebrauchten die Künstler eine spezielle Darstellungsweise, wie eine Vase im Metropolitan Museum of Art zeigt.

Monte Testaccio : Roms größte Müllhalde

Im antiken Rom landete Verpackungsmüll auf einer Halde, die noch heute den Stadtteil Testaccio überragt. Was in dem Berg steckt, verrät, woher die Römer ihr Olivenöl beschafften.

Gustave Eiffel : Brücke in den Himmel

Es ist das Wahrzeichen von Paris und war jahrzehntelang das höchste Bauwerk der Welt: der Eiffelturm. Dabei lag die Expertise seines Schöpfers eigentlich in einem anderen Bereich.

Hemmer und Meßner erzählen : Kleine Geschichte eines zu groß geratenen Urkontinents – oder: Wie sich Esoteriker den Wunderort Lemuria ausdachten

Warum gab es auf Madagaskar so viele Lemurenarten, anderswo aber nur wenige? Weil, so fabulierte ein Gelehrter, einst ein Kontinent die Meere umspannte. Unsere Geschichtskolumne.

Homo sapiens : Raubtier ohnegleichen

Fünf Massenaussterben erschütterten bisher die Erde. Das sechste Mal bahnt sich an und ist menschengemacht. Wann begann die Entwicklung – und warum tut Homo sapiens das?

Herculaneum : Eine KI entziffert das Unlesbare

Beim Vesuvausbruch 79 n. Chr. verschlang heißer Schlamm eine Bibliothek in Herculaneum. Bisher war es kaum möglich, die verkohlten Papyri zu lesen. Nun ist ein Durchbruch gelungen.

Ganz und in Farbe : Mit vollen Segeln zur Metropole

Eiffelturm, Atomium, Space Needle – Weltausstellungen schufen Wahrzeichen. Von der Schau 1873 in Wien sind kaum Bauten erhalten. Doch ein Foto holt sie in die Gegenwart.
Erschienen am: 12.12.2023

Kennen Sie schon …

Spektrum Geschichte – Konradin

An der Spitze tausender Ritter wollte ein 15-Jähriger die Stauferdynastie wiederbeleben. Doch Konradins Tod auf dem Richtblock 1268 besiegelte den Untergang des Herrscherhauses und seiner Macht über das Heilige Römische Reich. Das Ende des letzten Staufers bot Stoff für unzählige Legenden.

Spektrum Kompakt – Die Kelten - Krieger und Künstler

Pyrene - eine Handelsstadt an der Donau, die in der Antike sogar in Griechenland bekannt war: Wo heute die Heuneburg liegt, war wohl einst das Zentrum einer Hochkultur. Die Kelten waren gefürchtete Krieger und angebliche Barbaren; doch auch Kunsthandwerker mit Fürstinnen und Fürsten an ihrer Spitze.

Spektrum - Die Woche – »Das fühlt sich an wie eine Narkose«

Menschen im Winterschlaf? Was in dieser Zeit mit dem Körper passieren würde und wieso die Raumfahrt daran so interessiert ist, lesen Sie im aktuellen Titelthema der »Woche«. Außerdem: Zwischen den Zeilen einer Heiligenschrift aus dem Jahr 510 lässt sich das Alltagsleben am Donaulimes entdecken.

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