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detektor.fm: Der Jäger und die Sammlerin – ein bürgerliches Ehepaar?

Höhle von Lascaux - die Kunstvolle

Die Tatsache, dass es von der Steinzeit keine schriftlichen Aufzeichnungen gibt, erschwert die prähistorische Geschlechterforschung. Hinterlassenschaften wie Scherben oder Kochtöpfe geben noch keine Auskunft darüber, wer sie benutzt hat. Deutlich aufschlussreicher ist daher zum Beispiel die Skelettanalyse: Übt jemand über einen langen Zeitraum eine körperlich anstrengende Tätigkeit aus, zeigt sich die damit einhergehende Veränderung der Muskeln auch am Knochen, wodurch Rückschlüsse auf die Art der Tätigkeit möglich sind. Ebenso interessant ist die pathologische Analyse von Skeletten auf geschlechtsspezifische Unterschiede oder die sogenannte Isotopenanalyse.

Welche Rolle spielen Stereotype in der prähistorischen Geschlechterforschung und wie kann die Archäologie damit umgehen?

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