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Spektrum-Podcast: Fünf Wissenschafts-Mythen im Check

Der Spektrum-Podcast feiert die 300. Folge. Zum Jubiläum räumen wir mit fünf gängigen Mythen aus der Wissenschaft auf und lassen Hörerinnen und Hörer zu Wort kommen.
Eine künstlerische Darstellung der Zahl "300" in großen, pinken Ziffern, die in der Luft schwebt. Die Ziffern sind mit einem mechanischen Gerät verbunden, das wie ein kleiner Motor aussieht. Umgeben ist die Szene von zahlreichen schwebenden Luftballons in Gelb, Lila und Pink vor einem hellblauen Hintergrund. Die Darstellung vermittelt ein Gefühl von Feierlichkeit und Leichtigkeit.

Wir haben Grund zu feiern: Das ist die 300. Ausgabe des Spektrum-Podcasts! Seit 2019 sprechen die Redakteurinnen und Redakteure von »Spektrum der Wissenschaft« Woche für Woche mit detektor.fm-Moderator Marc Zimmer über die spannendsten Themen aus der Welt der Forschung. Wir möchten die Gelegenheit nutzen, allen Hörerinnen und Hörern herzlich zu danken! In der Folge hört ihr einige eurer Grußbotschaften zum Jubiläum.

Die 300. Folge nehmen wir außerdem zum Anlass, mit fünf Behauptungen aufzuräumen, die sich bei vielen Menschen festgesetzt haben, aber gar nicht stimmen.

Da ist zum einen der Mythos, dass wir nur zehn Prozent unseres Gehirns nutzen würden. Der begegnet uns häufig, stimmt aber nicht. Im Gegenteil, Untersuchungen zeigen, dass wir den Großteil unseres Gehirns regelmäßig nutzen. Doch wie hat sich diese Falschaussage so durchgesetzt? Die Antwort gibt Anna Lorenzen, Lifesciences-Redakteurin bei »Spektrum der Wissenschaft«.

Mythen über Mythen

Ein weiterer Mythos, dem viele schon in der Schulzeit begegnet sind, hat mit Evolution zu tun: das wir nämlich angeblich alle vom Affen abstammen. Das ist zumindest stark missverständlich, wenn nicht regelrecht falsch, wie Lifesciences-Redakteur Frank Schubert im Gespräch mit detektor.fm-Host Marc Zimmer erklärt.

Auch das Weltall steckt voller Mythen und Falschbehauptungen: So heißt es oft, dass Schwarze Löcher uns alle einsaugen würden. Doch weit gefehlt, weiß Physical-Sciences-Redakteur Mike Zeitz.

Ein anderes Narrativ ist uns aus dem Alltag vertraut: Wird man krank, wenn man friert oder mit nassen Haaren rausgeht? Nein, auch das trifft so nicht zu. Warum, erörtert Katharina Menne, Redakteurin für Physical Sciences.

Aus dem Bereich der Geschichte widmen wir uns ebenfalls einer verbreiteten Legende: Oft heißt es, die Menschen hätten früher geglaubt, die Erde sei flach. Doch Fachleute wissen inzwischen: Schon im Mittelalter war bekannt, dass die Erde eine Kugel ist, wie Archäologie-Redakteurin Karin Schlott ausführt.

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