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Evidenz-Update: Popanz Interessenkonflikte in der Medizin?

Mit dem Gast Jürgen Windeler sprechen Denis Nößler und Martin Scherer in dieser Folge des Podcasts »Evidenz-Update« über die Interessenkonflikte in der Medizin.
Stapel mit mehreren Tablettenblistern

Guten Abend! Für heute haben wir uns ein moralisches Minenfeld herausgesucht, das wir aus freien Stücken betreten: Interessenkonflikte in der Medizin, einmal wieder (manche erinnern sich vielleicht noch an die Episode Bias by Design). Dieses Mal denken wir über den Sinn von Interessenerklärungen nach, vielleicht auch über ihren Unsinn.

Wir fragen auch (Spoiler!), ob in der Überhöhung des Themas nicht ein Risiko liegt: dass wir nämlich nur noch darauf schauen, wer etwas sagt, statt drauf, was sie sagt. Dann würden IK-Erklärungen zu einem argumentum ad hominem. Was folgt danach? Welche Glaubensbekenntnisse müssen wir künftig abgeben? Nächste Frage: Begraben wir mit dem IK-Fokus nicht die guten Methoden der evidenzbasierten Medizin?

Zu dem Gespräch geführt hat uns Jürgen Windeler, bis 2023 Chef des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Ihn hatten wir im Sommer 2024 – damals live aus Würzburg – schon einmal zu Gast im Podcast.

Jetzt aber war ihm unsere »Bias-by-Design«-Episode aufgestoßen. In dieser Episode wollen wir seine Gedanken hören. Nächster Spoiler: Es wird ein wenig gestritten. Und noch ein Spoiler: Es wird noch eine zweite Episode mit Jürgen Windeler geben! (Aufgezeichnet haben wir übrigens am 9. Februar.)

Plus für alle, die Zusammenfassung unseres Gesprächs und natürlich die Literatur: https://www.evidenzupdate.de/p/popanz-interessenkonflikte-ein-streit

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