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Evidenz-Update: Wenn PPI zu »Legacy Drugs« werden – und wie man sie wieder los wird

Protonenpumpenhemmer (PPI) landen schnell (und manchmal reflexartig) auf dem Rezept. Das Problem liegt nicht im Starten, sondern im Nicht-Aufhören. Über eine französische DeprescrIPP-Studie wird in dieser Folge des Podcasts »Evidenz-Update« gesprochen.
Tabletten mit bis zu 20 Milligramm Pantoprazol sind in Deutschland frei verkäuflich.

Ahoi! Protonenpumpenhemmer, Pantoprazol, Omeprazol und Co, sind wie »Smarties« in der täglichen Pharmakotherapie: klein, auch ein wenig bunt, irgendwie toll und nützlich, scheinbar harmlos. Und in rauen Mengen im Umlauf: Allein Pantoprazol kommt 2024 in der GKV auf 23 Millionen Verordnungen, 3 Milliarden Tagesdosen und fast 400 Millionen Euro Nettokosten. Alte Schwedin!

Ja: In aller Regel werden PPI sicher mit gutem Grund eingesetzt bzw. begonnen. Nur: Allzuoft werden sie dann »vergessen«, nicht abgesetzt, im Zweifel sogar einfach weiterverordnet.

Was tun? Wie wird man sie wieder los? Das hat ein Team französischer Hausärzte et al. um Jean-Pascal Fournier aus Nantes in der DeprescrIPP-Studie (NCT04255823) untersucht. Die besprechen wir hier und heute. 

Plus für alle hier: die Zusammenfassung unseres Gesprächs und natürlich die Literatur.

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