Direkt zum Inhalt

Evidenz-Update: Hauptsache Gesundheit: Wie Healthism zum Markt und zur Moral wird

Gesundheit scheint im Moment für viele das Maß der Dinge zu sein. Woher kommt dieser Trend und was hat das mit Interessen zu tun? Darum geht es in der Episode des Podcasts »Evidenz-Update«.
Was ist grün und wird auf Knopfdruck, äh, grün und matschig? Grüne Smoothies sind ein sehr profitabler Gesundheitstrend geworden.

Eigentlich wollten wir nur über Interessenkonflikte in der Medizin reden. (Haben wir auch.) Aber dann kamen wir auf die Frage, was in unserer Gesellschaft derzeit die wichtigsten Werte sind. Ist es Frieden? Oder Freiheit? Demokratie? Alles wäre höchst erstrebenswert, angesichts nicht nur der jüngsten Entwicklungen. Oder ist es in unserer saturierten »westlichen« Welt vielleicht Wohlstand? Wahlweise Freude und Eierkuchen?

Nein: Gesundheit scheint im Moment für viele das Maß der Dinge zu sein, jedenfalls wenn man nicht gerade in einem von Krieg oder Armut heimgesuchten Land lebt. Über Gesundheit geht im sog. Westen im Moment nur wenig. Aber wieso?

Darüber reden wir und denken wir nach in Teil 2 eines längeren Gesprächs mit Jürgen Windeler, dem ehemaligen Chef des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Spoiler: Es wird ein wilder Ritt. (Diese Episode haben wir zusammen mit Teil 1 aufgezeichnet am 9. Februar.)

Zuerst gibt es einen ganz persönlichen Hörtipp von Jürgen Windeler: die Motette »Es ist nun aus mit meinem Leben« von Johann Christoph Bach (1642–1703), aufgeführt von den English Baroque Soloists unter der Leitung von John Eliot Gardiner: https://www.youtube.com/watch?v=kI9DTfLJktE

Plus für alle, die Zusammenfassung unseres Gesprächs und natürlich die Literatur: https://www.evidenzupdate.de/p/hauptsache-gesundheit-wie-healthism

Alle Podcasts im Überblick

Noch mehr hören? Die besten deutschsprachigen Wissens-Podcasts gibt es auf Spektrum.de. Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht.

Schreiben Sie uns!

Wenn Sie Feedback, Lob oder Kritik zu diesem Podcast haben, können Sie die Redaktion per E-Mail kontaktieren. Wir lesen Ihre Zuschrift, bitten jedoch um Verständnis, dass wir nicht jede beantworten können.

Partnerinhalte

Bitte erlauben Sie Javascript, um die volle Funktionalität von Spektrum.de zu erhalten.