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Geschichten aus der Geschichte: Schwarze Kammern und die Große Chiffre

Die Folge des Podcasts »Geschichten aus der Geschichte« erzählt eine Geschichte über die Anfänge der Massenüberwachung.
Manche Plakate scannen ihre Betrachter

Ab 1628 lässt Kardinal Richelieu, Frankreichs Erster Minister, sämtliche Post, die in Frankreich zugestellt werden soll, über Paris leiten. Der Mathematiker Antoine Rossignol soll dafür sorgen, Briefe mit aufrührerischem Inhalt herauszufiltern. Die Einrichtung dieser Postloge, die als Schwarze Kammer (Cabinet Noir) bekannt wurde, gilt als Startpunkt der massenhaften und systematischen Überwachung von Kommunikation. Zum Schutz vor feindlichen Postspionen entwirft Rossignol außerdem für König Ludwig XIV. mit der Großen Chiffre (Grand Chiffre) eine Verschlüsselung, die lange Zeit als unknackbar galt.

Erwähnte Folgen

Literatur

  • Tom Hillenbrand: Des Königs NSA: 1684 statt 1984.
  • Jacob Soll: The Information Master: Jean-Baptiste Colbert's Secret State Intelligence System, 2010.
  • Mark Urban: The Man Who Broke Napoleon's Codes: The Story of George Scovell, 2012.

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