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Grams' Sprechstunde: Keine Medikamente, ausgelaugtes Personal

Die medizinische Versorgung in der Ukraine ist schwierig, es fehlt an Medizin, Equipment, Personal. Wie können wir in Deutschland helfen und wie sieht die Arbeit vor Ort aus?
Station des Ukrainischen Roten Kreuzes in Mukatschewo.

Millionen Menschen sind auf der Flucht, sie fliehen aus dem Osten der Ukraine in den Westen. Das UN-Flüchtlingswerk geht von fünf Millionen Menschen aus, die ins Ausland geflohen sind, weitere rund acht Millionen Menschen sollen in der Ukraine auf der Flucht sein. Viele bleiben in den Großstädten im Westen des Landes zurück. Sie brauchen medizinische Versorgung, sie sind erschöpft von der Flucht, möglicherweise verletzt oder waren auch schon vor Kriegsbeginn krank.

Es fehlt an allem

Die medizinische Versorgung allerdings ist schwierig, es fehlt an so ziemlich allem: an Medizin, an medizinischem Equipment, an Personal. Ärzte und Ärztinnen aus Deutschland und anderen Staaten wollen helfen, sie sammeln Spenden und helfen auch vor Ort aus. Christoph Schmidt ist Assistenzarzt am Leipziger Diakonissenkrankenhaus und ist in die Ukraine gefahren:

»Die Kollegen und Kolleginnen vor Ort sind alle mit viel Herzblut dabei und leisten da ganz Erstaunliches.«(Christoph Schmidt)

Das Problem ist nicht nur die schwierige medizinische Versorgung an sich, das Problem fängt schon viel früher an: Überhaupt irgendwo hinzukommen, wo noch Ärzte und Ärztinnen arbeiten, ist kompliziert. Das liegt daran, dass Straßen bewusst zerstört wurden oder blockiert sind, um das Vordringen von russischen Soldaten zu verhindern. Doch auch für die Ukrainerinnen und Ukrainer bleibt der Weg somit versperrt. Wie die Lage vor Ort ist und wie Menschen in Deutschland helfen können, bespricht Natalie Grams-Nobmann dieses Mal mit Christoph Schmidt. Er hat vor kurzem in der Ukraine geholfen und plant derzeit schon die nächste Hilfsfuhre.

Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/grams-sprechstunde-hilfe-ukraine

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