Methodisch inkorrekt: Alte Sterne als kosmische Uhren

In dieser Folge sprechen wir unter anderem über:
- DPG Frühjahrstagung: Nicolas berichtet von der Tagung in Dresden, zu der es auch einen Vlog gibt.
- Maker Faire Ruhr: Ein Rückblick auf das vergangene Wochenende in Dortmund (makerfaire-ruhr.com).
- Bahn.bet: Ein Satire-Projekt, bei dem man auf Zugverspätungen wetten kann (Heise-Artikel).
- IG Nobelpreis: Die Verleihung zieht nach 35 Jahren von den USA in die Schweiz um (Forschung & Lehre).
- Projekt Hail Mary: Reinhard hat die Verfilmung (Der Astronaut) gesehen.
Thema 1: »Wer hat an der (kosmischen) Uhr gedreht?«
Die Studie nutzt präzise Altersbestimmungen extrem alter Sterne aus Gaia-Daten als »kosmische Uhren«, um eine unabhängige Untergrenze für das Alter des Universums von etwa 13,8 Milliarden Jahren festzulegen. Dieser Ansatz ermöglicht es, Modelle der Kosmologie und die Hubble-Konstante ohne Rückgriff auf klassische kosmologische Annahmen zu überprüfen.
Thema 2: »Captain Conan«
Forscher untersuchten die Überlebensfähigkeit des extremophilen Bakteriums Deinococcus radiodurans unter extremen Einschlagbedingungen und stellten fest, dass diese Mikroorganismen Drücke von bis zu 3 GPa überstehen können. Diese hohe Resilienz hat weitreichende Konsequenzen für die Theorie der Lithopanspermie und den Schutz von Planeten bei Raumfahrtmissionen.
Schwurbel der Woche
Unter dem Motto »audiophil my ass« widmen wir uns heute extrem teurem HiFi-Tuning. Mit dabei:
- Geräte von perfectsound.ch
- Eine Klangmatte aus Leder mit Aktivator-Technologie.
- Ein Blindtest, bei dem Audiophile kaum Unterschiede zwischen Kabeln, Bananen oder nassem Schlamm hörten.
Zum Abschluss hören wir einen Audiokommentar von Robert, der das Thema Elmsfeuer aus der Sicht eines Piloten beleuchtet.
Das Outro ist das Intro von Folge 115: »Olympische sozialistische Fangesänge«.
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