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Methodisch inkorrekt: »Soziales Stockbrot«

In dieser Folge des Podcasts »Methodisch inkorrekt« besprechen die Hosts das mikrobielle Leben in Nebeltröpfchen und farbige Mikro- und Nanoplastikpartikel als unterschätzte Klimatreiber.
Dunst liegt über einem See

Thema 1: »Nebel des bakteriellen Grauens«

Die Untersuchung von 32 Strahlungsnebel-Ereignissen zeigt, dass Nebeltröpfchen ein aktiver aerober Lebensraum sind, in dem stoffwechselaktive Bakterien wie Methylobacterium-Arten Formaldehyd zur Entgiftung abbauen. Die gesteigerte Zellgröße und die Häufigkeit von Zellteilungen im Nebelwasser deuten darauf hin, dass dieses Mikrobiom in der Atmosphäre tatsächlich wächst und chemische Prozesse aktiv beeinflusst.

Science Snack

Ein Experiment mit 120 Teilnehmenden untersuchte das Sprichwort »Geklautes Essen schmeckt besser« und zeigt, dass heimlich entwendete Pommes unter hohem Risiko tatsächlich um knapp 40 Prozent besser bewertet werden als die eigene Portion. Der Kontext des »Klaus« verändert dabei nachweislich die Geschmackswahrnehmung von Salzigkeit sowie Knusprigkeit, wobei Nervenkitzel und Schuldgefühle den Genuss sogar steigern. Die wissenschaftliche Untersuchung zu diesem Phänomen findet ihr in diesem Forschungsartikel.

Thema 2: »Wolkig mit Aussicht auf Mikroplastik«

Diese Klimasimulation belegt, dass farbige Mikro- und Nanoplastikpartikel in der Atmosphäre durch stark lichtabsorbierende Eigenschaften einen signifikanten direkten Strahlungsantrieb verursachen, der regional sogar den von Ruß übertrifft. Die Partikel agieren somit als bisher unterschätzte Antreiber des globalen Klimawandels, insbesondere über Regionen wie dem Nordpazifik.

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