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Mission Energiewende: Wie kommen wir gut durch mögliche Krisen?

In Berlin waren Anfang 2026 zehntausende Haushalte tagelang ohne Strom – keine Heizung, kein Internet, kein Mobilfunk. Gleichzeitig warnte der Deutsche Wetterdienst vor Sturmtief Elli, das Schnee, Wind und Eis brachte. Wie können wir uns wappnen, für Tage, an denen der Alltag nicht so läuft wie gewohnt?
Eine Sammlung von Einmachgläsern, die verschiedene eingelegte und konservierte Lebensmittel enthalten.

Notvorräte für die Krise

Was sollen wir einkaufen, um Vorräte anzulegen und gut durch eine mögliche Krise zu kommen? Fachleute empfehlen z.B. Essen, das nicht gekühlt oder gekocht werden muss, da es im Falle eines Stromausfalls nicht verdirbt und ohne spezielles Zubereiten gegessen werden kann. Auch gesonderte Vorräte für (Klein-)Kinder und Haustiere sollten mitgedacht werden. Noch wichtiger als Essen ist ein Vorrat an Trinkwasser – für den Fall, dass kein Wasser mehr aus der Leitung kommt oder dass das Leitungswasser verschmutzt ist. Idealerweise plant man zwei Liter pro Person und Tag ein. Auch hier die Haustiere nicht vergessen!

Vorratskalkulator berechnet Haushaltsbedarf

Konkrete Vorschläge, Tabellen für Beispielvorräte, und Tipps zur Haltbarmachung und Lagerung von Lebensmitteln gibt das Bundesamt für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat heraus. Dort gibt es auch den sogenannten Vorratskalkulator. Demnach braucht eine vierköpfige Familie für zehn Tage gute 13 Kilogramm Getreideprodukte, 80 Liter Wasser, 16 Kilogramm Gemüse, zehn Kilogramm Obst, zehn Kilogramm Milch und Milcherzeugnisse, knapp fünf Kilogramm Eier, Fleisch, Wurst und Fisch und mehr als ein Kilogramm Streichfett, Butter und Speiseöl. Es gibt solche Vorratstabellen auch für Menschen, die sich vegetarisch ernähren.

Alle Haushalte sollten sich möglichst zehn Tage lang selbst versorgen können, heißt es von Expertinnen und Experten. Für diese Folge von »Mission Energiewende« ist Host Ina Lebedjew der Frage nachgegangen, wie man anfängt, einen Notvorrat anzulegen und was es konkret braucht, damit wir in Ausnahmesituationen gut versorgt sind.

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