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RiffReporter Podcast: Können Waldgärten den Regenwald retten?

In Parfüms steckt ein Stoff aus dem Amazonas – gewonnen aus dem bedrohten Rosenholz. Ulrike Prinz erzählt in der Folge beim »RiffReporter Podcast« von ihrer Reise in den Norden Brasiliens zu den Sateré-Mawé.
Eine Hand hält die Blätter einer jungen Pflanze in einem Garten oder einer Baumschule. Die Pflanze hat glänzende, grüne Blätter. Im Hintergrund sind weitere Pflanzen in schwarzen Pflanzbeuteln auf einem kiesbedeckten Boden zu sehen.

Die Substanz steckt im berühmten Duft von Chanel No. 5, die Parfümindustrie nutzt den Stoff seit Jahrzehnten für ihre Rezepturen: den Naturstoff Linalool, der aus einem Baum im Amazonas-Regenwald stammt. Dieses sogenannte Rosenholz war zeitweise derart gefragt, dass der Bedarf den Baum fast ausrottete. Der Duft machte die Parfümwelt reich, aber die Wälder arm.

Riff-Autorin Ulrike Prinz erzählt in dieser Folge von ihrer Reise in den Norden Brasiliens zu den Sateré-Mawé. Die Geschichte dieser Indigenen ist voller Leid und kolonialer Ausbeutung. Aber nun gibt es Hoffnung: In ihren Waldgärten, einem naturnahen Wald, pflanzen sie viele Nutzpflanzen, darunter auch das begehrte Rosenholz.

Die Sateré-Mawé wollen es möglichst ohne Zwischenhändler vermarkten. Die Bäume müssen längst nicht mehr abgeholzt werden, denn dank wissenschaftlicher Studien ist klar: Auch Blätter und Zweige sind voll vom gefragten Linalool.

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