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RiffReporter Podcast: Warum scheiterte der »Arabische Frühling«, Sarah Mersch?

Eine Selbstverbrennung war der Auslöser für eine Protestwelle, die 2010/2011 den Maghreb und den Nahen Osten erfasste und als »Arabischer Frühling« in die Geschichte einging. RiffReporterin Sarah Mersch erklärt in dieser neuen Folge von »RiffReporter Podcast« im Gespräch mit Marcus Anhäuser, was aus der Bewegung wurde und warum sie heute als gescheitert gilt, obwohl einige Autokraten stürzten.
Eine Wiese mit bunten Wildblumen, darunter gelbe Butterblumen und weiß-rosa Gänseblümchen, im Vordergrund. Im Hintergrund sind unscharfe Bäume zu sehen, die eine ruhige, natürliche Umgebung schaffen. Die Szene vermittelt ein Gefühl von Frühling und Natur.

Vor rund 15 Jahren begannen Menschen zunächst in Tunesien, dann in Ägypten und schließlich in immer mehr Ländern im Maghreb und im Nahen Osten für mehr politische Rechte und ein besseres Leben auf die Straßen zu gehen. Es begann hoffnungsvoll, alle Welt blickte auf die Demonstrationen, mancher Autokrat wurde gestürzt, doch am Ende bleibt das Gefühl, dass die Freiheitsbewegungen, die als Arabischer Frühling bekannt wurden, gescheitert sind. Oder vielleicht doch nicht? Was ist damals passiert? Hat sich irgendwas verbessert? Oder sind die Bewegungen vollends verschwunden?

Antworten auf all diese Fragen liefert Riffreporter-Kollegin Sarah Mersch. Sie berichtet als Korrespondentin seit 2010 aus Tunesien, aus dem Land, in dem alles begann. Zu den Medien, für die sie berichtet, gehören viele ARD-Sender, die Neue Zürcher Zeitung, der Standard oder das Deutschlandradio.

Sarah Mersch kommt aus Freiburg, hat Filmwissenschaft, Buchwissenschaft und Philosophie in Mainz studiert und Arabisch in Tunis und Damaskus. Sie hat bei der Deutschen Welle volontiert und ist Mitglied der Weltreporter. Bei Riffreporter hat sie 2019 die Afrika-Reporter mitgegründet.

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