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RiffReporter Podcast: Was wir über Parasiten wissen sollten

Parasiten gelten als Plage – dabei sind sie Meister der Anpassung. In dieser Episode vom »RiffReporter Podcast« sprechen zwei RiffReporterinnen über die Gefahren durch Zecken oder Tigermücken.
Ägyptische Tigermücke

Parasiten gelten als lästig, und eklig, und sie machen Mensch und Tier das Leben schwer. Zwar konnten gefährliche Parasiten wie der Guineawurm zurückgedrängt werden. Doch im Zuge eines immer wärmeren Klimas breiten sich auch in Europa altbekannte und neue Parasiten aus, darunter Zecken oder die eingewanderte Tigermücke. Sie leben von unserem Blut und gelten deshalb als Parasiten – und sie können neue Krankheitserreger übertragen.

In dieser Podcastfolge spricht Karl Urban mit den RiffReporterinnen Katja Trippel und Susanne Wedlich darüber, wie Medizinerinnen und Mediziner heute auf Parasiten blicken und welche Gefahren die Tiere mit sich bringen. Sie stellen uns den Blickwinkel von Biolog:innen vor, die Parasiten im Tierreich anders als in vergangenen Zeiten nicht mehr moralisch bewerten. Stattdessen hat die Wissenschaft die kreative Lebensweise als eine fundamentale Eigenschaft des Lebens erkannt. Parasiten sind auf der Erde, um zu bleiben. Ihre Art zu leben hält nicht nur das Ökosystem zusammen – sie scheint sogar die erfolgreichste von allen zu sein.

Das Gespräch wurde am 12. Mai 2026 aufgezeichnet.

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