Mission Energiewende: »Die Klimakrise geht nicht weg«

Jahresrückblick: Stimmen hallen wider
Die Kriege in Gaza und in der Ukraine, die Bundestagswahl, die uns eine schwarz-rote Regierung gebracht hat, die zweite Amtszeit von US-Präsident Donald Trump — diese und andere Themen haben die politischen Debatten und damit das Jahr 2025 in Deutschland besonders geprägt.
Über die großen und kleinen Klimathemen haben wir in unserem Podcast »Mission Energiewende« jede Woche berichtet. Einige Stimmen, die 2025 zu Wort gekommen sind, hallen nun in dieser Folge wider: Wenn Energieökonomin Claudia Kemfert zum Beispiel nüchtern feststellt, Deutschland sei bei den Erneuerbaren »in der Summe auf einem ganz guten Pfad«, klingt das weniger nach Jubel als nach Zwischenzeugnis. Und wenn Klimaforscher Niklas Höhne den Koalitionsvertrag mit Blick auf sein Fach als »wirklich enttäuschend« bezeichnet, wird klar: Klimapolitik ist eine Frage von Prioritäten — oder eben von deren Abwesenheit.
Vieles hängt miteinander zusammen — auch 2026
Der »Mission Energiewende«-Jahresrückblick zeigt, dass Klimathemen nicht für sich allein stehen, sondern dass sie mit anderen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen verwoben sind: mit Konsum — »Nachhaltigkeit ist der totale Teamsport«, sagt VAUDE-Chefin Antje von Dewitz — und mit Gerechtigkeit — 50 Superreiche stoßen mehr CO₂ aus als Millionen Menschen — und mit ganz konkreten Alltagssorgen wie drastisch steigenden Lebensmittelpreisen.
»Mission Energiewende« startet in ein neues Klima-Podcast-Jahr. Für diese erste Folge 2026 hat Host Ina Lebedjew Töne aus dem vergangenen Jahr herausgesucht und zusammengestellt. Es geht unter anderem um die knappe Ressource Aufmerksamkeit, um politische Verdrängung und um die Frage, warum Klimajournalismus 2026 nicht leiser werden darf.
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