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Springer Medizin: Antibiotika: Wie lange und wann oral?

Schwerwiegendere Infektionen rational zu therapieren, ist eine Herausforderung. Wie kann die Dauer von Antibiotika gesteuert und deren Gabe patientenfreundlich gestaltet werden? Wann ist intravenös besser, wann ist eine Oralisierung vertretbar? Prof. Norma Jung fasst die aktuelle Evidenz an Beispielen zusammen und erklärt, wo sich das Vorgehen in der Klinik geändert hat. Hören Sie die Podcast-Folge von »Springer Medizin«.
Eine Frau ist dabei, eine Tablette zu schlucken.

Prof. Markus M. Lerch, München, im Gespräch mit Prof. Norma Jung, Köln

Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)

Lange Zeit galt: Antibiotika müssen eingenommen werden, bis das Blister leer ist. Diese Annahme gilt heute als überholt. 

Auch Prof. Markus M. Lerch, der Moderator dieser Podcast-Reihe zur Inneren Medizin, hat in seiner medizinischen Ausbildung noch gelernt, dass Antibiotika konsequent bis zum Ende der Packung aufgenommen werden sollen. Heute hat sich dieses Vorgehen gewandelt: Antibiotika müssen bewusster und gezielter eingesetzt werden. 

Doch wie lange ist »lang genug«? Und wie lässt sich eine Antibiotikatherapie sicher steuern? Das bespricht Moderator Prof. Markus M. Lerch mit der Infektiologin Prof. Norma Jung.

Prof. Dr. med. Dip. chem. Norma Jung ist Infektiologin am Uniklinikum Köln. Sie ist zudem DiplomChemikerin und Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Internistische Onkologie.

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