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Springer Medizin: Seltene Diagnose mit interdisziplinärem Versorgungsauftrag

Oft bereits Jahre vor der Diagnose weisen atypische Thrombosen, ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall darauf hin, was eigentlich nicht in Ordnung ist: zu viele Erythrozyten im Blut, zu viele Granulozyten, zu viele Blutplättchen. Die Rede ist von Polycythaemia vera, einer seltenen Blutkrebserkrankung. Die Diagnose wird oft spät gestellt, die therapeutischen Möglichkeiten werden teils nicht ausgeschöpft. Dabei haben die Patientinnen und Patienten eigentlich eine recht gute Prognose. Darum geht es in der Podcast-Folge von »Springer Medizin«.
Blutkrebs

Diese Folge wurde gesponsert von Novartis Pharma GmbH.

Betroffene bekommen die Diagnose »Polycythaemia vera« häufig erst im fortgeschrittenen Alter gestellt, dabei könnten vorher auftretende thromboembolische Ereignisse ohne zugrundeliegende Ursache ein erster Hinweis auf die Erkrankung sein. Patientinnen und Patienten leiden teilweise jahrelang an starken Symptomen – wie z.B. Fatigue-, bevor es in den Blutwerten erste Hinweise gibt. Wichtig ist daher, ein Bewusstsein für diese Erkrankung zu schaffen und damit einem thromboembolischen Ereignis zuvorzukommen.

Prof. Dr. Birgit Linnemann und Dr. Susanne Isfort geben im Podcast einen Einblick in den Weg zur Diagnosestellung und bei welchen Symptomen man hellhörig werden sollte. Darüber hinaus erklären sie wie eine effektive Therapie aussehen kann und welche Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit zukommt.

Frau Prof. Dr. Birgit Linnemann ist leitende Oberärztin der Angiologie an der Universitätsmedizin Mainz und Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Angiologie; Frau Dr. Susanne Isfort ist Geschäftsführerin der Comprehensive Cancer Center und hat die ärztliche Leitung des Onkologischen Zentrums an der Medizinischen Hochschule Hannover.

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