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Springer Medizin: Die vier Säulen der Migräne-Therapie

Trotz effektiver Therapieoptionen bei Migräne werden viele Patientinnen und Patienten nicht leitliniengerecht behandelt. In dieser Folge des »Springer Medizin«-Podcasts erklärt Migräneforscher Dr. med. Lukas Becker, wie Betroffene bestmöglich beraten und betreut werden können. Die Aufklärung spielt dabei für ihn eine zentrale Rolle und auch eine Erstlinien-Prophylaxe kann bereits in der Hausarztpraxis gestartet werden.
Frau mit Migräne stützt Kopf in die Hände

Mit Dr. med. Lukas Becker, Migräneforscher und Hausarzt

Migräne ist eine der häufigsten Erkrankungen, die den Alltag, die Lebensqualität und auch die Leistungsfähigkeit von Betroffenen extrem einschränken kann. Doch obwohl Migräne so häufig ist, ist noch immer nicht eindeutig klar, wie sie eigentlich entsteht. Es gibt jedoch Erklärungsansätze und auch neuere zielgerichtete Therapien, die die anderen effektiven Behandlungsmöglichkeiten ergänzen.

Wann beispielsweise Triptane eingesetzt werden sollten und welche Kontraindikationen zu beachten sind, erläutert Dr. med. Lukas Becker in dieser Folge. Um den Verdacht einer Migräne zu stellen, reicht eine einfache Frage, und zwar nach der Dauer der Kopfschmerzattacke, die dann – um weitere Kriterien ergänzt – relativ einfach zur Diagnose führt.

Dr. med. Lukas Becker ist Arzt in Weiterbildung und Migräneforscher am Institut für Allgemeinmedizin der Universität Duisburg-Essen. Er betont in dieser Folge, wie wichtig eine konsequente und frühzeitige Therapie sei, um eine Chronifizierung der Erkrankung zu vermeiden. »In der alltäglichen Praxis [ist] es eigentlich so, dass man eher motivieren muss zu einer suffizienten Einnahme, denn schützen muss vor einem Zuviel. Das ist zumindest meine Erfahrung«, sagt er.

»In der alltäglichen Praxis [ist] es eigentlich so, dass man eher motivieren muss zu einer suffizienten Einnahme, denn Schützen muss vor einem Zuviel. Das ist zumindest meine Erfahrung.«Dr. med. Lukas Becker zur Migränetherapie

Dabei stehen neben Wirkstoffen auch nicht medikamentöse Maßnahmen zur Verfügung, die die Anfallshäufigkeit verringern und die Selbstwirksamkeit der Patientinnen und Patienten steigern können. Der Experte gibt zudem Tipps, wie die Evaluation von Therapien und die pragmatische Einordnung des Risikos von Kopfschmerzen bei Medikamentenübergebrauch gelingt.

Literaturhinweise

Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de.

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